Mit Bilderbüchern wachsen am Dienstag, 24.10.2017 von 15:00-17:30 Uhr

Dienstag, 24.10.2017 von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Elterncafé des Nachbarschaftszentrums Ostend, Waldschmidtstr. 39, Frankfurt

Auch in diesem Jahr dreht sich alles um Bilderbücher. Wir schauen uns die Illustrationen und Zeichnungen genau an und gehen der Frage nach, welche Rolle, welche Funktion haben die Bilder in Bezug auf den Text und die Handlung. Außerem wollen wir mithilfe von lustigen Bilder-Büchern richtige Geschichten erzählen, und weil Herbstzeit auch Lesezeit ist, widmen wir uns noch der wunderbaren Natur und entdecken die Flora und Fauna im Jahreszeitenreigen!

Der kleine Prinz – Musikalische Lesung am Donnerstag, 12.10.17

in „Die Fabrik Kulturwerk Frankfurt“
mit Ingrid El-Sigai und Stamislav Rosenberg

Hier ist eine ganz außergewöhnliche Lesung im Buchmessetrubel etwas untergegangen. Vielleicht auch, weil der Veranstalter so wenig darüber berichtet hat. Ich will aber unbedingt noch ein paar Worte zur Lesung sagen: Ingrid El-Sigai hat fast zwei Stunden, einfühlsam und zart- eindringlich, ausgesuchte Textpassagen aus dem „Kleinen Prinzen“ vorgelesen, und ebenso zart-eindringlich dargestellt. Da reichte eine Mimik, zwei-drei Schritte, eine Drehung, eine stimmliche Veränderung, um kraftvoll auszudrücken, was in Antoine de Saint-Exupérys Meisterwerk steckt. Stanislav Rosenberg am Klavier sorgte virtuos für den musikalischen Rahmen der Lesung. Ich erkannte Chopin, nach den anderen Werken habe ich leider einfach vergessen zu fragen. Ich meine aber Schubert, Schumann und Debussy…meine musikalische Bildung ist begrenzt…; Auf den Fotos hier im Beitrag – leider, leider sehr unscharfe Fotografien – sind einzigartige Bilder zu sehen, ebenso wie die sehr filigran ausgearbeiteten Nachbildungen bekannter Flugzeug-Fabrikate des autistischen Künstlers Georgi – all diese Meisterwerke bildeten die Bühnenszenerie und schmückten die Gewölbedecke des Fabrikkellers. Die Kunstwerke stammen von geistig behinderten Künstlern, die in der Atelier Goldstein, Lebenshilfe e.V., auf dem Gelände der Fabrik, ihr künstlerisches Zuhause gefunden haben.

Funkelsee – Flucht auf die Pferdeinsel von Ina Krabbe

Für mich eine Entdeckung: die spannende Pferdereihe Funkelsee. Der erste Band Flucht auf die Pferdeinsel ist bereits in zweiter Auflage erschienen, also das Buch ist schon ein stiller Geheimtipp unter den Pferdeliebhabern. Der Autorin Ina Krabbe ist hier nicht nur ein super lesenswertes Pferdebuch gelungen, beim Lesen wird schnell klar, welch ein Abenteuer sich hinter der Pferdegeschichte abspielt

Auf den ersten Blick verführt das exotisch anmutende Buchcover, wohl von Ina Krabbe selbst gestaltet. Ein glitzernder See auf dem ein Floß mit einem Pferd von einem Mädchen bei Sonnenuntergang angetrieben wird.  Umrahmt von Büschen und Blättern, die wie Schatten  den funkelnden See umrahmen. Der pinke Kakadu beobachtet das Treiben des Floßes, am Horizont schimmert die aufgehende/untergehende Sonne, und der Nebel steigt auf. Also, wenn das kein Postkartenmotiv ist!!! Für mich reichte es völlig aus, dass ich in das Buch mal reinlesen muss. Und schon von der ersten Seite an, war mir klar, dass ich weiterlesen muss!

Die Inhaltsangabe: Die 13-jährige Malu lebt mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung in der Stadt. Ihre größte Freude und das Wichtigste in ihrem Leben ist, das schon alte Pferd Papilopulus, liebevoll Papi genannt. Malu kümmert sich um Papi, der sein Zuhause auf dem bereits in die Jahre gekommenen und maroden Gestüt auf Schloss Funkelfeld hat. Das Schloss Funkelfeld ist ein alter Landsitz der Barone von Funkelfeld. Nur zwei Schwestern Sybille und Gesine von Funkelfeld, zwei schon betagte Damen, leben im Schloss. Malus Mutter kümmert sich um den Haushalt der beiden Schwestern und Malu hilft auch aus, dafür darf sie dann mit Papi ausreiten.
Als eines Tages Sybill von Funkelfeld unerwartet stirbt, sind für alle die Tage auf Schloss Funkenfeld gezählt.  Der neue Besitzer, der Sohn von Sybill, will alles verkaufen. Malu kann nur hilflos zusehen, wie auch Papi unter den neuen Besitzern leidet und von Lenka von Funkelfeld, Sybills Enkelin,  gequält wird. Was kann Malu machen, wie kann sie, zumindest, Papi retten? Sie kann natürlich versuchen, den Schatz vom Funkelsee zu finden, aber gibt es überhaupt einen Schatz?
Nach und nach ereignen sich merkwürdige Dinge auf Schloss Funkenwald und sehr schnell stellt Malu fest, dass sie nicht die einzige ist, die den Schatz sucht. Malu kommt einer Verschwörung auf die Spur und muss nun selbst handeln …am Ende findet Malu einen jungen Verwandten …
Die Pferdeinsel ist eine kleine Insel, die zum Anwesen der Funkelfelds dazugehört und einst mit einem Floß zu erreichen war, das auch die Pferde sicher auf die Insel brachte. Zauberhafte Idylle umschließt die Insel. So wie auch die verwunschenen Büsche und Gewächse rund ums Schloss vermuten lassen, dass es einst ein ansehnliches Anwesen gewesen sein muss.

Eigenwillige und liebevolle Charaktere zeichnen in diesem Buch die Helden aus, aber auch kleine Bösewichte im Gegenzug, lassen die Spannung der Romans steigen. Malu ist ein 13-jähriges Mädchen, welches schon sehr selbständig ist. Das muss sie auch sein. Ihre Mutter Roswitha hat mehrere Jobs, da sie alleine als Altenpflegerin nicht genug verdient, um die kleine Familie zu ernähren. Einen Vater kennt Malu nicht, und fragt auch nicht mehr nach ihm. Ihre beste Freundin Lea ist ein überaus sympathische s Mädchen mit viel Sinn für witzige Sprüche und tolle, überraschend hilfreiche Ideen. Auch wenn Lea eine pferde- eigentlich tierscheue junge Dame ist, erweist sie sich als wahre beste Freundin, die zum richtigen Zeitpunkt über ihren Schatten springen kann, um Malu in allen Situationen beizustehen. Schön sind auch die kleinen spitzen, witzigen WhatsApps, die sich die beiden Freundinnen zuschicken, eigentlich der einzige Weg die Freundschaft aufrecht zu erhalten. Denn, Malu ist immer bei Papi und Lea unentwegt auf Familienfesten und –feiern. En freundschaftliches Verhältnis pflegt Malu auch zur Gesine von Funkelfeld, die zwischen ihrer Nichte Lenka und Malu schlichtend eingreifen, vor allem Lenka in die Schranken weisen muss.
Lenka von Funkelfeld ist die Enkelin von Sybill, ein sehr verwöhntes und hochnäsiges Mädchen. Selbst eine gute Reiterin, ist sie keine sonderlich feinfühlige Pferdeliebhaberin.
Besonders zwielichtig und verdächtig erscheinen der Baron von Funkenfeld und sein Anwalt Mausewitz. Sie sind ganz versessen das Erbe so schnell wie möglich zu übernehmen, bzw. es zu verkaufen. Insbesondere entpuppt sich der Anwalt Mausewitz als ein besessener und gefährlicher Schatzjäger. Die alte Geschichte des Hauses von Funkelfeld bekommt eine ganz neue Wendung als ein merkwürdiger Junge immer wieder und überall rund ums Schloss schleicht. Edgar, so heißt er, bringt die Schatzsuche voran, lenkt aber auch die verwandtschaftlichen Verhältnisse in neue Bahnen.

Der Funkelsee: „Nach ein paar Minuten traten die Büsche zurück und vor Ihnen tauchte der Funkelsee auf. Heute Nacht machte er seinem Namen alle Ehre: Das Mondlicht spiegelte sichin den kleinen Wellen und dedr See sah aus wie ein rieseiger, funkelnder Diamant. Selbst Lea starrte andächtig auf das glitzernde Wasser. In der Ferne malte sich dunkel die Pferdeinsel gegen den Himmel ab.“ (S. 141) Ob es denn Schatz wirklich gibt, oder nicht, müsst Ihr lieber selbst nachlesen. Zumal die Geschichte, also die Reihe Funkelsee fortgeführt wird. Es ist hier also zu früh mehr zu verraten. Nur noch so viel: Der Schatz, falls es ihn gibt, ist gut versteckt, und die kleine, schöne, gesprächige Kakadu-Dame Rosa kennt jede Menge Zaubersprüche. Ob die letztendlich der Schlüssel zum Schatzgeheimnis sind, das müssen wohl Malu, Lea und Edgar im nächsten Abenteuer herausfinden…

Letztendlich lege ich diesen Roman allen Pferdeverliebten, und Leseliebhabern in die Hand, auch den nicht großen Pferdefans sei gesagt, hier ist schöner Lesestoff drin…

Lilo auf Löwenstein von Mara Andeck

Lilos Geschichte beginnt mit einem Sturz vom Baum und einer leichten Gehirnerschütterung. Nach dem Schrecken kam die Ernüchterung: Der eigene Bruder war es, der sich ganz schnell um den Arzt und Rettungswagen kümmerte. Ja, so sind sie die nervigen Brüder – immer da, wenn man sie braucht!

Lilo lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in der Stadt. Die Wohnung ist zu klein, der Bruder nervt, besonders unfreundlich ist der Vermieter, der alle fünf Minuten klingelt und meckert. Eigentlich sind alle der Meinung: „Eine größere Wohnung muss her!“ Und wie es der Zufall immer so will, bekommt Lilos Vater, ein Architekt, die Möglichkeit eine Wohnung auf dem Landsitz des Grafen von Löwenstein zu kaufen. Diese Gelegenheit nutzt er und nach einiger Zeit der Renovierung und des Umbaus, bezieht die Familie im Schloss Löwenstein eine Wohnung.

Während Lilos Mutter als Innenarchitektin großen Wert auf Ordnung hält, und alle, aber auch alle Zimmer, bis auf eins, in weiß eingerichtet hat, darf sich Lilo  über ein farbefrohes eigenes Zimmer freuen. Schnell lernt sie die neuen Nachbarn kennen, außerdem ist auch noch David da. In der neuen Umgebung muss sich Lilo allerdings erst einmal zurecht finden. Nicht nur, dass die neuen Nachbarn sehr gewöhnungsbedürftig sind, Lilo stellt fest, dass auch der Vermieter, der Graf von Löwenstein, genauso grimmig und unfreundlich ist, wie der alte. Viel schlimmer noch: der Graf hält gar nichts von seinen Mietern und am liebsten würde er sie sofort loswerden wollen, wenn er das Geld nicht dringend brauchen würde. Auf ihren Streifzügen durch das Schloss findet Lilo nicht nur heraus, dass es ein geheimnisvolles Zimmer gibt, sondern auch ein mäuseähnliches kleines Siebenschläfer Baby, welches dringend gerettet werden muss. Auch freundet sie sich mit Anni an und findet immer mehr Gefallen an ihrem neuen Leben auf Schloss Löwenstein.


Was für eine gute Geschichte. Die Autorin Mara Andeck lässt ihre junge Heldin, Lisa Lorenz, selbst erzählen. Zunächst nimmt Lilo ihre Erlebnisse auf.  Aus der Ich-Perspektive eines jungen Mädchens gelingt der Autorin eine wunderbare Person zu schaffen, mit welcher sich viele junge Leserinnen identifizieren können. Lilo beobachtet genau und denkt viel nach, sie liebt Abenteuer und ist unternehmungslustig. Was sie ganz besonders auszeichnet ist ihre Vorliebe für Listen. Das macht es auch allen jungen Lesern  leicht der Handlung gut zu folgen und ein paar Tipps mitzunehmen, wie man so manch komplizierte Verwicklung gut lösen kann. Denn immer wieder hebt Lilo – in grüner Schrift – ihre Gefühle, die Ereignisse, gute und schlechte Erfahrungen hervor, listet sie auf.

Und es geht weiter, denn nicht alle Geheimnisse des Schlosses und der Löwensteins sind in diesem ersten Band gelüftet  …

…“Band 2 der Reihe Lilo auf Löwenstein. Lilo und Anni haben

herausgefunden, dass es auf dem Dachboden von Schloss Löwenstein ein Geheimzimmer geben muss. Aber wo ist die Tür? Und was hat es mit dem bockigen pechschwarzen Pony auf sich, das neuerdings im Stall steht und keinen an sich heranlässt? Den Kindern von Schloss Löwenstein ist klar, dass sie nicht lockerlassen werden, bis beide Rätsel gelöst sind. Denn gute Freunde schaffen alles! Ein Buch für alle Mädchen und Jungen ab 9 Jahren, die gerne draußen spielen und es lieben, auf Abenteuersuche zu gehen.“

(Quelle: VLB-TIX/Boje Verlag)

Natur erlesen: Zwischen Sachbuch und Kinderbuch

 Atlantis VerlagDas Eichhörnchenjahr – Wie in der Zeitschrift BuchMarkt Ausgabe März 2017 zu lesen ist, hat die Autorin ein Baby-Eichhörnchen gefunden und gepflegt , groß gezogen und zehn Jahre lang das Eichhörnchen gehütet. Der Sturz aus dem Nest – Köbel – scheint es so verletzt zu haben, dass es in der Freiheit nicht überleben konnte. Die Erfahrung, die die Autorin mit diesem Eichhörnchen gemacht hat, trug sie in diesem besonderen Buch Das Eichhörnchenjahr zusammen. Herausgegebn hat es der ebenso zauberhafte Verlag Atlantis und schreibt:„Das Buch begleitet die heranwachsenden Eichhörnchen durch ein ganzes Jahr – im Wald und in der Stadt. Warum es verschiedenfarbige Eichhörnchen gibt, wie sie die Vorräte wiederfinden und wie wir ihnen durch den Winter helfen können: Auch davon erzählt Eva Sixt.


Hanser Verlag: Eine rührende Geschichte über Freundschaft und Zutarulichkeit, über die Natur, die nun mal nicht zu ändern ist! Franz – Der Junge, der ein Murmeltier sein wollte – freundet sich mit einem Murmeltier an und will eigentlich viel lieber auch ein Murmeltier statt ein Menschenkind sein. Er versucht sogar Winterschlaf zu halten und nur drei Mal in der Minute zu atmen! Doch, ob das so einfach klappt, wenn man kein Murmeltier ist!?
Die wunderbaren Illustrationen von Traxler machen dieses Buch zu einem „Lehrstück über Natur und Freundschaft … .“


Gulliver Verlag – Siegner, Ingo. Eliot und Isabella und die Abenteuer am Fluss. Abenteuerliche Geschichte eines Rattenjungen namens Eliot, der in der Stadt lebt, gerne liest und dichtet, ein paar unfreundliche Schulkameraden hat, und bei einem Unwetter ins ländliche Umland getrieben wird! Zum Glück trifft er dort auf das Rattenmädchen Isabella. Mit Isabella und ihrer Familie, die sich um Eliot kümmern, bis er wieder auf den Beinen ist, fühlt sich Eliot wohl und kann auch bald den Weg nach Hause in die Stadt antreten. In Begleitung von Isabella und immer am Fluss entlang, beginnt eine abenteuerliche Reise durch die Natur. Schöne Zeichnungen, der tolle Text und ein Rap-Song machen richtig Spaß beim Lesen und Vorlesen dieser spannenden Geschichte. Über die beiden Freunde Eliot und Isabella sind weitere Titel erschienen ..

Jetzt sind auch die Kirschen reif! Woher kommen all die Früchte her?

Moritz-Verlag: Die Autorin und Illustratorin Gerda Müller hat eine Geschichte über die Herkunft der Früchte geschrieben und illustriert. „Jetzt sind auch die Kirschen reif! Wo kommen all die Früchte her?“ Realistische sehr detaillierte Zeichnungen, die die Lust wecken, sofort in den Garten zu gehen und mit dem Graben, Harken, Einpflanzen, zu beginnen. Was ich persönlich ganz toll finde, ist das große Querformat des Buches. So lassen sich die wichtigen Informationen, kleine Anekdoten und Zeichnungen ganz hervorragend lesen und anschauen.  „Ein Bilderbuch für kleine Gärtner“ – so beschreibt es der Moritz-Verlag und sagt weiter …“Dieses Bilderbuch einer europäischen Grande Dame der Illustration steckt voller liebevoller Details und macht ganz unaufdringlich große Lust auf eigenes Werkeln im Garten.“


Worum geht es in diesem erzählenden Gartenbuch-Roman: Es geht um Sophie, die Ihre Ferien bei ihrer Familie auf dem Land verbringen darf. Zwei Wochen auf dem Land, das freut Sophie.  Sie fährt gerne zu ihrer Tante, ihrem Onkel und ihrem Cousin Michel. Sophie kommt zur richigen Zeit, denn die kleinen roten Früchte im Beet sind schon reif. Cousin und Cousine pflücken die Johanisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Stachelbeeren, und dabei erzählt der gartenkundige Michel alles über diese Beerenfrüchte. Michel weist Sophie gründlich in die Gartenarbeit ein, nach den Beeren geht es mit Kirschen, Äpfeln und Pfirsichen weiter. Natürlich dürfen Pflaumen, Mirabellen und Birnen nicht fehlen.
Das Buch ist so aufgebaut, dass sich der Text mit kleinen Zusatzinformationen linksseitig befindet, während auf der rechten Seite die Bilder das beschriebene Geschehen darstellen und vor allem im unteren Bildverlauf, die jeweiligen Früchte abgebildet und genannt sind. Wie wichtig für die Früchte der natürliche Kreislauf ist: vom Kirschenkern und Vogelkot über Wurzeln und kleinen Bäumen bis hin zur Biene und Ohrwurm, wird ebenfalls durch die farbenfrohen und genauen Illsutrationen dargestellt.

(Auch für große Laien-Gärtner scheint mir dieses Buch sehr wichtig zu sein!)

Eines Tages erreicht ein Brief Sophie: Der Vater hat in Südfrankreich eine neue Arbeit gefunden und die Familie wird umziehen. Sophie ist zunächst sehr traurig. Sie wird ihre Schulfreunde und ihre Schule in der Stadt verlassen müssen.  De Entfernung zum Cosuin, zum Onkel, der Tante wird noch größer werden. Aber, sie bekommt Trost: Ihr Cousin Michel will sie oft besuchen, außerdem wird sie in einem Haus mit einem großen Garten leben. Tatsächlich erwartet Sophie in ihrer neuen Umgebung jede Menge Gartenfreude!

Mit ihrer neuen Freundin Manon und den neuen Nachbarn lernt Sophie viel rund um die Bäume und Früchte, das Pflücken und Ernten von Kastanien, Pflaumen und Walnüssen, … . Aber auch auf dem neuen Gymnasium gibt es ein Projekt zum Thema: Lieblingsfrüchte. Die meisten Kinder wissen zwar, welche Früchte sie am liebsten essen, doch keiner weiß, wo und wie die Früchte wachsen! Daher bekommen die Kinder die Aufgabe alles über ihre Lieblingsfrucht zu erfahren, aufzuschreiben und aufzuzeichnen! Nun erfährt der Leser fast alles über den Orangenbaum, die Kiwi, die Ananas und Guave, … eine Reise rund um die Welt und in die Länder, deren Früchte wir kennen und fast täglich essen. Eine wunderbare Enrtdeckung der Früchtegärten dieser Welt.

Ich habe asu diesem Buch jede Menge gelernt. Zum Beispiel habe ich erfahren, dass ein Orangenbaum bis zu dreihundert Jahre alt werden kann. Spannend war für mich auch die Information, dass Ohrwürmer Blattläuse verputzen!! Mit einfachen Mitteln lassen sich sogar Unterschlüpfe für Ohrwürmer bauen: Stroh in einen kleinen Blumentopf aus Ton stopfen, mit kleinen Hölzchen befestigen und dann auf einem langen Stock in den Boden stecken, ziemlich nah an den Obstbäumen- und sträuchern. Das werde ich im nächsten Sommer in meinem Garten machen!


Weiterer Titel von Gerda Müller, ebenfalls im Moritz Verlag erschienen:
Was wächst denn da? Ein Jahr in Opas Garten


Naturkind – Loewe Verlag

Die Reihe Naturkind  im Loewe Verlag – widmet sich auf eine zauberhafte und unterhaltsame Weise dem naturbewußten Leben, dem Miteinander und der Nachhaltigkeit.

Schon für die Zweijährigen gibt e ein ausgesuchtes Buchprogramm. Die Pappbilderbücher erzählen von Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Miteinander. Das beliebteste Bilderbuch „Langsam, lustig, laut und leise – jeder macht’s auf seine Weise!“ Auch die Gartenbande ist sehr beliebt und erzählt viel vom Leben in und mit der Natur. Für die Drei- und Vierjährigen bietet Naturkind schön illustrierte Bilderbücher, die sich mit dem Leben der Bienen und Schmetterlinge eingehend beschäftigen: „Schau, was macht/steckt  … die Biene/in Obst und Gemüse“ heißt es da. Sternenhimmel, Schmetterlinge und ganz ausßergewöhnliche Bastelbücher mit Naturmaterialien gibt es in der Reihe Naturkind ebenfalls: Komm wir machen was mit …Stadt, (im) Wald, Weihnachten. Hier finden kreative und begeisterte Bastelliebhaber jede menge Anregung und Tipps wie und was die Natur zum kreativen Verwerten schon hergestellt hat!


Meine Favoriten in der Reihe Naturkind sind die Bücher für lesefreudige Abenteurer und Entdecker ab 9 Jahren.  Alle Geschichten sind spannend, unterhaltsam – es sind Rezepte, Bastelanleitungen, interessante Spiele für Draußen am Fluss und im Wald beschrieben, und machen Lust den nächsten Sommer nur in der freien Natur zu verbringen.  Ich habe schon die Kräuterlimonade im Sommer zubereitet, ganz nach dem Rezept im Buch Sommer auf dem Sonnenhof und freue mich schon auf weitere Tipps und Tricks, die ich nachmachen kann!

Willkommen auf dem Sonnenhof
Sommer auf dem Sonnenhof
Auf dem Sonnenhof ist was los


Sommer auf dem Sonnenhof: Wer hat sich bloß die Sommerferien ausgedacht? Wer auch immer es war, gut hat er das gemacht. Ferienzeit ist auch immer Lesezeit, und was ein Glück, dass es Autorinnen gibt, die so gute Kinderbücher schreiben können. In dieser kurzweiligen und überaus liebevollen Sommerlektüre dreht sich alles um die Sommerferien, um Freundschaft und vor allem Natur. Langweilig wird es auf dem Sonnenhof nicht. Hier hat sich – auf einem alten Bauernhof – eine lebhafte Wohngemeinschaft zusammengefunden: mit Großeltern, sechs Kindern und deren Müttern und Vätern, einer Katze und einem Gartenzwerg, vielen Blumen, Kräutern, und einigen Tieren, die in den schönen Gemüsegärten gerne naschen. In 13 Kapiteln auf ca. 152 Seiten beschreibt die junge Ich-Erzählerin Theresa, die Sommerferien mit ihren Freunden auf dem Sonnenhof.
Mit dem ersten Sommerferien-Tag gibt es nicht nur eine Überraschung, die beste ist aber: die Zelte werden im Garten aufgeschlagen, ein Hotel aus Filz-Schlappen für Tieren und Insekten gebastelt, Gruselgeschichten erzählt, und Spukgespenster erfunden. Am Ende der Ferienzeit denken sich die Freunde noch ein Theaterstück für alle Erwachsenen aus und erfinden den Knuddelmuddeltag. Die sechs Wochen Ferien vergehen im Nu. Wer sich auf diese schnuckelige Lektüre einlässt, genießt nicht nur eine aufmunternde Lektüre, sondern wird auch in die Natur mitgenommen, in die kleinen Gemüsegärten, zum schlammigen Bach; beobachtet die Kinder beim Sammeln von Moos und kleinen Zweigen – bei einem selbstverständlichen Spiel in der Natur, und möchte es ihnen am liebsten sofort nachmachen und auf der Stelle mitspielen! Das besondere an diesem Buch sind auch die Rezepte und Basteltipps, die Therese für alle Leser noch einmal extra aufgeschriebn hat und die zum Nachmachen einladen. Ein Buch, das großen Spaß!

Natur-Entdecker-Karten und Klänge der Natur im Usborne Verlag

 

Im Usborne-Verlag erscheinen Natur-Entdecker-Karten,  zusammengestellt von Simon Tudhope – ein Frage- und -Antwort-Kartenspiel zum Thema Tiere im Garten. Mittlerweile sind ca. 100 Karten mit unterschiedlichen Natur-Themen erhältlich und richtn sich an Kinder ab 6. J.
Ein KartenSet  besteht aus 30 Karten im handlichen Format, gut geeignet für unterwegs.  Die Karten enthalten alle relevanten Infos wie:  wichtige Erkennungsmerkmale, typische Kennzeichen, Blütezeiten, Vorkommen …besonders hübsch sind die detaillierten Zeichnungen! Die Karten eignen sich für Kinder, die schon lesen können, oder noch ein wenig Übung brauchen .


Besonders farbig und fröhlich ist das Sound-Buch: „Klänge der Natur“ – „Was hörst du im Garten?“ Eine prachtvolle Gartenwelt mit Vögeln, Bienen, Schnecken und Würmern, zieht die Blicke auf sich und lässt den Betrachter nicht mehr los.
Die Flora ist überaus freundlich und die Fauna fröhlich, in warmen Farben, gemalt. Ein lebendiges Gartenreich: Es wird gezwitschert, gepiept, gesummt und gezirpt. Das Sound-Buch spricht nicht nur die kleinen Krabbler und Beobachter an, auch erwachsene Gartenliebhaber müssen hier schmunzeln und lächeln, wenn sie diese Naturfreude sehen und hören. Die Naturklänge sind absolut wiederzuerkennen, eine wahre akkustische Freude, als ob es eben von draußen kommt. Selbst das Pitsch und Platsch eines Sommerregens ist hier deutlich wahrzunehmen und schon wünscht man sich die warmen Sommertage zurück, als der Regen noch eine Erfischung war.
Auch der Gartenteich und die quakenden Frösche fürfen natürlich nicht fehlen. Ebenso wie die kleine Eule und der zur Nachtruhe singende Vogel. Ein Tirilli auf dieses Sound- und Fühlbuch für die allerkleinsten und zukünftigen großen Gartenfreunde!


Weitere „Klänge der Natur“ sind in Planung – in den Nächsten Tagen kommt der Band „Was hösrt du im Dschungel “ raus. Da bin ich schon sehr gespannt.


 

Kunst in Natur

Prestel Verlag : Eine fantastische Kulturgeschichte über das Ei, oder

„Alles, was Sie schon immer über Das Ei wissen wollten“! In zarten Pastelltönen, so zauberhaft illustriert – digitale Collage – lässt Britta Teckentrup die Bilder sprechen. Ich habe selten so ein schönes und auch informatives Sach-Bilderbuch in den Händen gehalten.  Große, kleine, runde, ovale, weiße, bunte Eier. Vögel, Pinguine, Fisch- und Froschlaiche, das Schnabeltier, die vielen unterschiedlichen Nist-Arten, beschreibt die Autorin in kurzen leicht verständlichen aber anspruchsvollen Texten. Sie geht ein auf das Ei in der Mythologie, in der Kunst, Religion und beschließt diese Ei-Kunst-Anthologie mit dem goldenen Ei, das in vielen Märchen und Fabeln vorkommt, zuletzt auch bei Harry Potter.


Gerstenberg-Verlag: Die beiden Autorinnen Virginie Aladjidi und Emmanuelle Tchoukriel haben ein blumenreiches und informatives Buch zusammengestellt, der Gertenberg Verlag hat es herausgegeben. Lavendel, Lilie, Läwenzahn ist nicht nur ein Buch über Pflanzen, sondern ein  fein illustriertes Kunstbuch: Zeichnungen von Blumenpflanzen, die Tchoukriel der Natur ganz genau abgeschaut und nachgezeichnet hat. Der Gerstenberg Verlag gibt immer wieder ganz bezaubernde und künstlerisch besonders feine Bücher zum Thema Natur und Umwelt heraus.

Von dem Autorenpaar Aladjidi/Tchoukriel sind ebenfalls im Gerstenberg Verlag erschienen:

Fliege, Falter, Honigbiene – Die Welt der Insekten
Birke, Buche, Baobab – Bäume und Sträucher aus aller Welt
Kiwi, Kürbis, Kokosnuss
100x Obst und Gemüse


Eine filigran künstlerisch gestaltete Biografie über Maria Sibylle Merian unter dem Titel Sibylla und der Tulpenraub – Die wilde Kindheit der Maria Sibylla finden Sie im Verlag E.A. Seemanns.  Das zauberhafte Bilderbuch ist ein besonders schönes Kunstbuch und der Text ist leicht zu lesen und zu verstehen – also genau richtig für junge Leser, für alle Buchverliebte! Erschienen ist das Buch anlässlich des 300. Todestages der leidenschaftlichen Malerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian!


Saueländer Verlag – Dieses fein  – schwarz/weiß – illustrierte Bilderbuch erzählt von einem Mädchen, das mit seinem Vater durch die graue  Stadt geht, Blumen in den Betonritzen, in Pflastersteinen, überall in der Stadt erblickt und pflückt. Sie drückt mit den Blümchen ihre Trauer, ihr Mitgefühl, die Zuneigung und Zuwendung aus. Jede verschenkte Blume bringt Freude und Farbe in die Tristesse der Stadt und macht aus den schwarz-weiß Illustrationen ein buntes Bilderbuch, das nur mit seinen Bildern erzählt. Schon erwacht die Stadt zum Leben, farbenprächtig und fröhlich. Ein Buch voller Poesie, ein Buch ohne Worte, nur die Bilder erzählen diese wunderbare kleine große Geschichte!

100% Naturbuch rund um die Natur bei Beltz&Gelberg

Die  Reihe 100% Naturbuch erscheint im Verlag Beltz&Gelberg, und ist aus 100 % Natur:  zu 100% aus Recyclingpapier und mit Ökofarben gedruckt. Diese außergewöhnlich schönen Bilderbücher richten sich an die Kleinsten, die noch durch gezieltes Zeigen und Benennen ihre ersten Bilder und Wörter lesen und anschauen.  So lässt sich die Welt um einen herum natürlich erfassen.
Was hier zusammentrifft sind Ökomaterialien und leichter Retro-Touch, vor allem aber der Sinn für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. „Mein kleiner Wald“ erhielt als:

Schönstes Buch des Jahres, den Preis der Stiftung Buchkunst 2013 und wurde zum Klima-Buchtipp ausgezeichnet von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. in Volkach, März 2013

„… Katrin Wiehle lässt die Tiere selbst sprechen in ihren neuen Naturbüchern – liebevoll gestaltet im modernen Bewusstsein von Umweltschutz und Nachhaltigkeit….“(Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.)


Und so ist es auch in ihren Bücher über unsere Jahreszeiten:

Die Formate sind unterschiedlich: Im Großformat und mit jahreszeittypischen Bildern wird im Bilderbuch „Alle vier Jahreszeiten“ der Verlauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter,  mit kleinen, filigigran gezeichneten Bidern farbig hervorgehoben.  Vom Aufblühen des neuen Lebens im Frühling, über den warmen, fruchtreichen Sommer bis hin zum windigen Herbst und kalten Winter: Jede Jahreszeit beansprcht jeweils zwei Doppelseiten. So können Mensch, Tier und Pflanze ihre Jahreszeiten-Geschichte erzählen.



Im kleineren handlichen Format, in Schulheftgröße sind weitere 100% Naturbuch-Titel erschienen. So auch „Mein kleiner Berg“.  Auf dem Berg leben Gämse, Murmeltiere und Steinadler, die Berghänge und -wiesen sind Heimat für viele Tiere und Pflanzen, die nicht alltäglich sind. Gämse, Murmeltiere, die Alpenrose, Arnika und Enzian lassen die Berglandschaft farbenprächtig wirken. Und selbst der tiefe weiße Schnee lockt zum Toben den Schneehasen und die Schneemaus raus. Die Autorin Katrin Wiehle hat schon viele Preise für ihre herausragende Arbeit erhalten! Holladiho, 100%  schöne Bilderbücher!

„Natürlich Bücher“-Büchernachmittag am Dornbusch

Natürlich Bücher

Dienstag, 17 Oktober 2017
von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
im Café Brot&Freunde, Bertramstraße 26
mit Frau Goldmann (mobileBuchhandlung)

Spannende Natur und abenteuerliche Umwelt: Ameisen, Bienen, Eichhörnchen, Bäume, Wälder und Wiesen im Reigen der Jahreszeiten.
Wir laden Sie und Ihre Kinder ein, die wunderbare Welt der Natur-Bücher zu entdecken, die Klänge der Natur zu hören, kleine Eulen zu basteln und Natur-Karten auszumalen! 

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie um Ihre Anmeldung im Café Brot&Freunde, Jessica Nehring,  Telefon: 069-95015317 oder E-Mail: brotundfreunde@gmail.com

Wir freuen uns auf einen natürlich büchereichen Nachmittag mit Ihnen!
Jessica Nehring und Dragana Goldmann