Bücherplausch

Hier plausche ich in unregelmäßigen Abständen mit Autoren über das Schreiben und Lesen, informiere regelmäßig über Bücher-Trends, Non-Books, und was sonst noch dazu gehört!

  • Rambazamba kurzum Razamba Verlag

    Razamba Verlag – Martin Ebbertz

    Mitten am Dornbusch und bei mir einmal um die Ecke sitzt seit ca. zwei Jahren der kleine, sehr feine Razamba Verlag. Mein Nachbar,  Autor und Verlagsgründer Martin Ebbertz schreibt nicht nur Kinderbücher,  sondern auch Kürzestgeschichten für Erwachsene, die er vorwiegend in seinem feinem Verlag herausgibt.  Diese märchenhaften, bezaubernden, schlauen  Kinderbücher wurden schon mehrfach prämiert, aber auch die Lese- und Vorlesekunst des Autors selbst ist ausgezeichnet:  2013 gewann er den Kogge-Poetry-Slam Preis!  Ein Grund mehr Martin Ebbertz für die nächste Veranstaltung in die Buchhandlung oder Schule, zum nächsten Vorlesetag einzuladen.

    Ich habe mich mit Martin Ebbertz im Mai im Café Brot & Freunde getroffen – mittlerweile mein liebster Treffpunkt für den Bücherplausch. Und worüber haben wir geplauscht:  wie Martin Ebbertz bzw. der Verlag Razamba und Martin Ebbertz zusammenkamen, wie aus einer Edition ein Verlag wurde, und wo noch expressionistische Lyrik verlegt wird…

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  • Märchenplausch oder Storytelling mit Martina Maas Genschow

    Meinen ersten Bücherplausch in diesem Jahr habe ich mit Martina Maas Genschow geführt. Martina und ich haben uns über unsere Arbeit kennengelernt, aber noch bekannter gemacht, hat uns das das Märchenbuch: Die Biene, die sprechen konnte. Da wir uns also schon ein wenig kennen, ist unser Plausch etwas gemütlicher abgelaufen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Martina, für das Gespräch über Märchen und Filme und über den Nachlass von Fritz und Gabriel Genschow! Bevor ich aber zum Plausch komme, hier erst einmal ein paar Informationen vorneweg:

    Der Name Genschow steht für Kinderfilme, vor allem aber für Märchenverfilmungen. Fritz Genschow  wird vielen vielleicht noch ein Begriff, aber vielen auch unbekannt sein: „Bereits ab Mitte der 1930er Jahre begann Genschow als Regisseur kurze Streifen wie „Der interessante Fall“) (1935) oder „Jungjäger“) (1938), aber auch Kinder-Kurzfilme wie „Rotkäppchen und der Wolf“ (1937) zu realisieren, sein erster abendfüllender Spielfilm hieß „General Stift und seine Bande“ (1937). Nach Kriegsende bzw. Anfang der 1950er Jahre verlegte sich Genschow dann als Regisseur und Produzent („Fritz-Genschow-Film“) ganz auf die Adaption von Märchen-Stoffen, es entstanden  unter anderem – oft mit sich als Erwachsenen-Darsteller oder Erzähler bzw. nach eigenem Drehbuch – überwiegend Verfilmungen Grimm’scher Klassiker wie „Rotkäppchen“ (1953), „Aschenputtel“ (1955), „Tischlein deck dich“) (1956), „Schneewittchen“) (1959) oder „König Drosselbart“) (1962).“ (Zitat: http://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_film20b40/207_genschow_fritz.htm). Darüber hinaus hat Fritz Genschow, in den Jahren vom 1947 bis 1972, jeden Sonntag um 10 Uhr beim Radiosender RIAS als Märchenonkel Platz genommen und ist auf Sendung gegangen. Bis heute ist der Nachlass Fritz Genschows erhalten geblieben und befindet sich im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main. (Foto:https://www.facebook.com/GenschowFilm/?fref=ts) (weiterlesen...)