Bücherplausch

Hier plausche ich in unregelmäßigen Abständen mit Autoren über das Schreiben und Lesen, informiere regelmäßig über Bücher-Trends, Non-Books, und was sonst noch dazu gehört!

  • Der Besuch in der Alten Feuerwache – Verlag Coppenrath Die Spiegelburg

    Das war kein gewöhnlicher Besuch beim Verlag Coppenrath Die Spiegelburg, nein, das war eine Reise in Bücherwelten, in die Welt der Erinnerung und Inspiration.

    Angekommen in der Alten Feuerwache in Münster zauberte die liebevolle Dekoration im Show Room des Verlages ein Lächeln ins Gesicht eines jeden Buchhändlers. Tische voller Bücher und passender Zugaben, von der Prinzessin Lillifee über Das kleine Glück bis hin zum Garten- und Kochbuch. Wir fanden alte und neue Bekannte in Grün und Blau, entdeckten zeitlos Schönes und Musikalisches, einmalig Schmeckendes, und ließen uns entführen in die Welt der Themen und Worte, der feinen Notiz- und Reisetagebücher, der Freunde- und Eintragebbücher.

    Der Verlag “Coppenrath Die Spiegelburg” hatte Buchhändler eingeladen, um über Geschenk- und Kochbücher zu sprechen, die Verlagsarbeit vorzustellen und lies uns tief  blicken in verlegerische Welten.

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  • Auster und Klinge von Lilian Loke

    Oder der Geschmack von Geld und Macht

    „Kunst funktioniert wie Geld, Gott oder die Annahme, je älter der Rotwein, desto besser: Die Masse muss glauben, dann wird es wahr.“

    Für den Aktionskünstler und Millionärssohn Georg muss Kunst ein Instrument sein, ein Messer, das verletzt und tiefe Wunden hinterlässt.  Und nur diejenigen, die Mut haben den Schmerz auszuhalten, haben Kunst verstanden.

    „Einbrecher sind Feiglinge, keine Räuber, sondern Diebe“ – so definiert Victor, ein Ex-Knacki, Ex-Dieb und angehender Restaurantbesitzer seine jahrelange Tätigkeit als Dieb. Der letzte Einbruch brachte ihm zwei Jahre Gefängnis ein. Hatte er doch nachlässig gearbeitet und übersehen, dass der Besitzer zu Hause war.

    Auster und Klinge ist ein Buch das überrascht,  wachrüttelt,  amüsiert, und dann tiefen Schmerz zufügt. Lässt man diesen Schmerz zu, begibt man sich auf ca. 300 Seiten und ein paar Lesestunden, in die Tiefen der globalen Markwirtschaft, in die Grausamkeiten krimineller und unternehmerischer Energie.

    Aber zunächst ein paar einführende Worte:

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