Ismaels Orangen

Ismaels Orangen von Claire Hajaj zeichnet einer Liebe nach vor dem Hintergrund der politischen und kriegerischen Wirren im Nahen Osten. Jahrzehnte der Unruhe, des Krieges, der Vertreibung und Demütigung, des Hasses und der Rache. Kann eine Liebe das überstehen? Eine Liebe zwischen einem Palästinenser und einer Jüdin. Salim ist israelischer Stattsbürger, Judith ist Engländerin jüdischen Glaubens als sich Ihre Wege in London der 60er-Jahre kreuzen. Da sind sie beide Anfang Zwanzig und suchen nach der eigenen Definition des Glücks. Zwei junge Menschen, Judith und Ismail, kämpfen um ihre Liebe, gründen mutig und zuversichtlich eine neue Familie, der sie ihre eigene Identität verleihen und können doch nicht dem Zeitgeschehen davonlaufen. Die politischen Ereignisse, der familiäre Druck, die gesellschaftlichen Ansprüche schneiden ihnen täglich ein Stück des eigenen Glücks ab, bis am Ende nur noch die Erinnerung an die Liebe bleibt. Eine besondere, gut geschriebene und aktuelle Lektüre.

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