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Und noch ein SUB-Titel: Die Erzählungen von Dieter Bauer.

 

Die Dame mit den Bernsteinaugen Erzählungen
von Dieter Bauer
Weissbooks
ISBN/EAN 978-3-86337-115-9
ca. 220 Seiten, ca. 20,00 € (D)

Geschichten aus der Kindheit und Jugend sind, wenn sie gut erzählt werden, zauberhaft und grenzen oft ans Wunderbare. Eine polnische Weihnachtsgans, eine Tante und ihr Offizier, die erste Liebe, ein Mann namens Wien, Madame Blanche und ein echter Degas...

Die „Wurzeln und Flügel“, die – so Goethe – Kinder von ihren Eltern bekommen sollten, führen Bauer, der sich gegen die Schriftstellerei und für ein Leben als Geschäftsmann entscheiden musste, in den Jahren des Wirtschaftswunders bis nach Hongkong und Moskau. Und immer noch ist er, auch dann, das Kind, das staunen kann. Und das erzählt. Seine Geschichten sind warmherzig, humorvoll und einfühlsam. Und wären sie nicht wahr, hätte nur Dieter Bauer sie so schön erfinden können. Denn: „Mit einer Kindheit voll Liebe“, hat schon Jean Paul notiert, „kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.“ (Quelle: Fotografie und Text aus VLB-TIX/Verlagsinformationen)


Was für eine literarische Neuentdeckung! Wirklich meisterhaft geschrieben von L.L. Carr, sein bekanntestes  Werk, welches 1980 für den Booker-Preis nominiert war.  In diesem Jahr erstmals auf Deutsch erschienen, übersetzt von Monika Köpfer  für den Dumont Verlag. Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kommt der junge Restaurator Tom Birkin in die Gemeinde Oxgodby, um ein Wandgemälde in der Kirche freizulegen.

...weiterlesen "Ein Monat auf dem Land von J.L. Carr"

9783423253703

Lebensträume und Liebesdesaster. Lukas träumt von der großen Liebe mit einer schlafenden jungen Frau, Herr Gabriel hofft, in vergessenen Koffern die Lebensgeschichten ihrer Besitzer zu finden, zwei Lebenslinien kreuzen sich auf der Intensivstation beim Kampf um das Leben eines Jungen ... Brillant, einfühlsam und immer wieder mit großartiger Komik erzählt Arno Geiger von der Suche nach dem Glück, der Liebe und dem Scheitern.

Geschichten vom modernen Leben, von der suche nach dem Glück und von Menschen, die nicht vergessen werden wollen. Unerhört leicht, witzig und einfühlsam erzählt.

(Quelle: Buchcover und Text dtv Verlag)


 

Peter Stamm ist ein raffinierter Erzähler, der kleine Begebenheiten im Alltag mit besonderen Ereignissen verknüpft und aus der Kurzprosa einen großen Roman werden lässt!

In fremden Gärten: Erzählungen aus dem Garten „des Lebens“ ; Den Titel "In fremden Gärten" hat Stamm sich bei Goethes Wilhelm Meister geborgt; in den "Lehrjahren" heißt es: Er blickte zum Fenster hinaus und sah in einem fremden Garten viele Menschen beisammen, von denen er einige sogleich erkannte.  „Andere zwingen die Welt, um sie zu verstehen, in Naturgesetze. Ich mache sie mir zu Geschichten. Die Orte darin sind verbunden wie die Orte eines Lebens.", schreibt Peter Stamm selbst über seine Erzählungen, die jede eigentlich ein Buch für sich darstellen: dicht komponiert, erzählerisch brillant und nuancenreich. Da gibt es Henry, den Feuerteufel, der zusammen mit anderen Artisten von Dorf zu Dorf zieht und sich nach einer Frau sehnt. Oder Regina, nach dem Tod ihres Mannes allein in dem leeren Haus, die durch den australischen Freund ihrer Enkelin noch einmal die Welt entdeckt ... "Peter Stamm hat nicht nur einen aus der schon längst einmal überholt geglaubten Hemingway-Schule kommenden Erzählstil meisterlich adaptiert, sondern kongenial ins Heute übertragen und weiterentwickelt." Frankfurter Rundschau "Peter Stamms neues Buch beweist, dass er weiterhin für Überraschungen gut ist." Gunhild Kübler, NZZ "Ein brillanter Erzähler." Der Spiegel“

Kurzbeschreibung

›In fremden Gärten‹ ist eine Sammlung von Erzählungen, jede für sich ein Buch, so dicht, brillant und nuancenreich hat sie Peter Stamm erzählt, der nach seinen großen Erfolgen – ›Agnes‹, ›Sieben Jahre‹ und ›Seerücken‹ – mit Raymond Chandler und Richard Ford verglichen wird. Die Helden kommen aus den unterschiedlichsten Orten. Sie leben zu zweit, allein, haben eine Familie und Kinder – oder auch nicht. Manche sind jung, andere alt. Alle sind sie irgendwohin unterwegs, alle scheinen sie auf etwas zu warten. Auf einen Zug oder auf ein Schiff, auf eine Geste der Liebe oder einfach auf das Ende, wie die kranken Reisenden auf dem Weg nach Lourdes. Lebensgeschichten, die man nicht missen möchte. (Quelle: www.buchhandel.de)


Gabriele Wohmann wurde am 21. Mai 1932 in Darmstadt geboren, wo sie auch am 22. Juni 2015 starb. (Biografie: Gabriele Wohmann. Ich muss neugierig bleiben von Ilka Scheidgen im Kaufmann Verlag)  Gabriele Wohmann kam schon sehr früh zum Schreiben und Veröffentlichen, war Mitglied der Gruppe 47, ist eine Meisterin der kurzen Geschichte über Menschen, denen sie begegnet, die sie genau beobachtet. Das Leben, der Alltag und die Beziehung zwischen Mann und Frau (Emanzipation 70er-Jahre) sind ihre Themen, ebenso wie das Heranwachsen und die Eltern-Kind Beziehung. Einige ihrer früheren Erzählungen sind biografisch geprägt, die jüngeren sind doch fiktionale  Episoden, Momentaufnahme, Lebensabschnitte . Ihre Geschichten sind kurze und knappe Erzählungen, nicht länger als max. 40 Seiten. Sie hat eine sehr klare Sprache, nimmt den Leser sofort mit ins Geschehen. Schon die ersten Sätze führen mitten in die Geschichte ein. Es handelt sich um konkrete Menschen, die wir kennen, zu welchen wir eine Beziehung haben. Auch die Protagonsiten stehen in Relation zu anderen Mitwirkenden, die Geschichten leben von der Interaktion der Protagonsiten untereinander. Filigranes Erzählen in kleinen Portionen von Dingen, die uns bewegen, die uns antreiben. Wirklich meisterlich. Gabriele Wohmann hat ein umfangreiches literarisches Werk geschaffen. In der erwähnten Biografie finden Sie, neben der biografischen auch die literarische Entwicklung Wohmanns sehr interessant dargestellt.

Eine sehr gute Biografie erschien 2012 im Kaufmann Verlag von Ilka Scheidgen: Gabriele Wohmann. Ich muss neugierig bleiben. Die besten deutschsprachigen Kurzgeschichten schrieb Gabriele Wohmann. Ausgewählte Kurzgeschichten sind im folgenden Buch nachzulesen: Gabriele Wohlmann "Schwarz und ohne alles", erschienen im  Aufbau Verlag.

Gabriele Wohmann. Ich muss neugierig bleiben von Ilka Scheidgen im Kaufmann Verlag