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Sturm von J.M.G. Le Clézio ist eine Neuerscheinung im Kiepenheuer & Witsch Verlag,  und meiner Meinung nach, ein ganz besonderes Buch.  Für mich ist es das erste Buch des Nobelpreisträgers Le Clézio,  und ich bin ganz angetan von seinem  Schreibstil, der ausgewählten Sprache  und  den Themen seiner Kurzprosa. Die literarische Gattung  Novelle setzte Le Clézio meisterlich  um. Für mich persönlich sind das gänzlich unbekannte Gegenden in denen sich die Handlungen abspielen, auch die Lebensumstände seiner Protagonisten sind mir bislang fremd geblieben. Auch in der europäischen Literatur wird natürlich Gewalt, Unterdrückung, Ausgrenzung, Heimat und Identität thematisiert, aber die Lektüre von Le Clézio stellt dies aus einer anderen Perspektive dar.

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Dieses Buch liest ganz Frankfurt!?  Ganz Frankfurt nicht, denn trotz der vielen Veranstaltungen im Rahmen der Lesereihe "Frankfurt liest ein Buch", scheint der Titel wenig bekannt zu sein! Deshalb müssen Sie es in Ihrem Lesekreis, in Ihrer Leserunde entdeken, denn ist ein zauberhaftes Buch. Es ist ein Märchen über das Leben als Erwachsener, und eine Feier der kindlichen Fantasie, es ist ein Buch über Religion und Macht, und eines über das Suchen und Finden der eigenen Identität, die sich im ständigen Wandel befindet. Sie werden so viele Themen in diesem Buch finden, dass Sie es gar nicht mehr aus den Händen lassen wollen!


 

Frankfurt liest ein Buch - Frankfurt verboten - ist ein bemerkenswertes Debüt von Dieter David Seuthe über eine junge Frau, die als talentierte Pianistin in den 30er-Jahren in Frankfurt am Main nicht nur ihre Liebe zur Musik findet, sondern auch die Liebe ihres Lebens. Sehr bald jedoch ändert sich Elises Leben und sie muss ohnmächtig zusehen, wie ihr die Veränderungen, den Boden unter den Füßen ziehen: Elise darf als Jüdin nicht mehr öffentlich auftreten, sehr bald wird auch ihr Verlobter nicht mehr für sie einstehen können. Elise gelingt die Flucht. In Neuseeland beginnt sie ein neues Leben, heißt von un an Alice, gründet eine Familie, und streicht ihre Vergangenheit aus der Erinnerung. ...weiterlesen "Frankfurt liest ein Buch 2016"

Ausgezeichnet mit der Kalbacher Klapperschlange 2008. Eine zauberhafte Geschichte  über die Suche nach den eigenen Wurzeln. Eines Nachts finden Witterer vor ihrem Haus ein Drachenei, das sie sofort aufnehmen und umsorgen. Sehr schnell schon schlüpft das kleine Drachenbaby und verändert das Leben des Ehepaares, denn im Witterwald gibt es keine Drachen. Das Drachenbaby wächst behütet auf,  wird liebevoll umsorgt und entwickelt sich zu einem Drachenmädchen, das Äpfel, Nüsse, Wurzeln isst, ein wenig wittern und gar nicht fliegen kann, und je älter es wird, wissen will, woher es kommt und wie die anderen Drachen sind. Die Trennung von den schon in die Jahre gekommenen Zieheltern ist unvermeidlich. Schweren Herzens bricht Timona zu Fuß Richtung Drachenstadt auf.  Sie durchquert dabei gefährliche und ungewöhnliche Orte, begegnet witzigen, durchtriebenen und lustigen Gestalten (Witzlinge, Dunkelwölfe, Zwerge mit und ohne Bart, Wiesenwieslinge), gerät in Lebensgefahr und schafft es endlich, müde und fast verdurstet, in die lang ersehnte Heimat zu kommen. Jetzt heißt es, die Drachenwelt erkunden und kennenlernen; noch ganz allein und auf sich selbst gestellt ... Dieses Buch kann man nicht aus den Händen lassen. Ursula Wolter schafft es mit einer einfachen aber sehr phantasievollen und geistreichen Geschichte den Leser in eine Zauberwelt zu entführen. Ein Lese- und Vorlesevergnügen für die ganze Familie!