• John von Düffel

    Mit John von Düffel haben wir einen Meister der kurzen Prosa. In der Novelle Hotel Angst beschreibt er auf knapp 100 Seiten nicht nur das Schicksal der Familie des Erzählers und des Hoteliers Angst, sondern er erfasst auch das vergangene Riviera-Flair einer Region, erzählt von Liebe und unerfüllten Lebensträumen. In einer Art Selbstgespräch (Du-Erzähler) berichtet hier der Erzähler und Protagonist über die Besessenheit des Vaters das Hotel Angst wieder aufzubauen. Die alljährlichen Urlaube in Bordighera, die Gespräche der Erwachsenen, das Treffen mit den gleichaltrigen Töchtern des Geschäftspartners, die Unnahbarkeit dieser Mädchen, die ihn für immer, zutiefst beeindruckt hat, und letztendlich das Versagen des Vaters, bringen den Sohn dazu  den Spuren…

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