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Meinen ersten Bücherplausch in diesem Jahr habe ich mit Martina Maas Genschow geführt. Martina und ich haben uns über unsere Arbeit kennengelernt, aber noch bekannter gemacht, hat uns das das Märchenbuch: Die Biene, die sprechen konnte. Da wir uns also schon ein wenig kennen, ist unser Plausch etwas gemütlicher abgelaufen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Martina, für das Gespräch über Märchen und Filme und über den Nachlass von Fritz und Gabriel Genschow! Bevor ich aber zum Plausch komme, hier erst einmal ein paar Informationen vorneweg:

Der Name Genschow steht für Kinderfilme, vor allem aber für Märchenverfilmungen. Fritz Genschow  wird vielen vielleicht noch ein Begriff, aber vielen auch unbekannt sein: „Bereits ab Mitte der 1930er Jahre begann Genschow als Regisseur kurze Streifen wie "Der interessante Fall") (1935) oder "Jungjäger") (1938), aber auch Kinder-Kurzfilme wie "Rotkäppchen und der Wolf" (1937) zu realisieren, sein erster abendfüllender Spielfilm hieß "General Stift und seine Bande" (1937). Nach Kriegsende bzw. Anfang der 1950er Jahre verlegte sich Genschow dann als Regisseur und Produzent ("Fritz-Genschow-Film") ganz auf die Adaption von Märchen-Stoffen, es entstanden  unter anderem – oft mit sich als Erwachsenen-Darsteller oder Erzähler bzw. nach eigenem Drehbuch – überwiegend Verfilmungen Grimm'scher Klassiker wie "Rotkäppchen" (1953), "Aschenputtel" (1955), "Tischlein deck dich") (1956), "Schneewittchen") (1959) oder "König Drosselbart") (1962).“ (Zitat: http://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_film20b40/207_genschow_fritz.htm). Darüber hinaus hat Fritz Genschow, in den Jahren vom 1947 bis 1972, jeden Sonntag um 10 Uhr beim Radiosender RIAS als Märchenonkel Platz genommen und ist auf Sendung gegangen. Bis heute ist der Nachlass Fritz Genschows erhalten geblieben und befindet sich im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main. (Foto:https://www.facebook.com/GenschowFilm/?fref=ts) ...weiterlesen "Märchenplausch oder Storytelling mit Martina Maas Genschow"