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Sie kannten sich schon als Kinder, fanden aber relativ spät zueinander und lebten ein armes und entbehrungsreiches Leben – Karl Marx und seine Frau Jenny Marx. 
"Jenny von Westphalen (1814–1881) gilt als 'das schönste Mädchen von Trier', ist charmant, witzig, intelligent. Als Ehefrau von Karl Marx erduldet sie lebenslanges Exil. Aus den zahlreichen Briefen an Vertraute in der Ferne formt sich das Bild einer der außergewöhnlichsten Frauengestalten ihrer Zeit." (Quelle: www.buchhandel.de) Die Kinder waren ihr großes Glück, doch starben sie viel zu früh an Krankheiten, die „mit Geld“ zu behandeln gewesen wären. Entgegen der landläufigen Meinung Karl Marx habe ein Leben in Saus und Braus geführt, beschreibt - und belegt der Autor hier anhand der zahlreichen Briefe - ein Ehepaar, welches sich rührend um seine Kinder, zuweilen sehr kranke Kinder, kümmerte und einen Vater, der seiner politisch-philosophischen Gesinnung wegen, keine Arbeit finden konnte. Kein Verlag, keine Zeitschrift vergab publizistische oder journalistische Arbeit an Karl Marx. Jenny Marx oblag sehr oft die Aufgabe Bettelbriefe an Verwandte und Freunde zu schreiben. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so einfühlsame Worte für die eigenen Kinder, die Lebensumstände, die Ehe, den liebvollen Mann in Briefen gelesen zu haben. Ganz besondere Brieflektüre!

Beatrix Langner. Der wilde Europäer. Adalbert von Chamisso

Die Biografie zeichnet einem bewegten Leben und einer ebenso unruhigen Zeit nach. Von Deutschland nach Frankeich und wieder zurück und um die Welt reisend, führte Chamisso ein modernes Leben! Nicht leicht folgt man den langen adeligen Namen und Titeln, aber es bleibt immer sehr interessant, was ein privilegierter  junger Mann und unruhiger Gesit alles erleben konnte. ...weiterlesen "Der wilde Europäer"

Anne Gesthuysen
Wir sind doch Schwestern

Diese Schwestern haben es geschafft – sie feiern den 100.  Geburtstag ihrer Schwester Gertrud, und es soll nicht ihre letzte gemeinsame Geburtstagsfeier werden. Sie haben Pläne. Schließlich erreichen Sie gemeinsam ein Alter von insgesamt 298 Jahren. Wenn das keine Leistung ist. Spannend geschriebene Lebensgeschichten von drei Schwestern, die immer zusammengehalten haben.
 Ein Buch, das die Macht der Familie verdeutlicht, das familiäre Netzwerk hervorhebt.  Das Netzwerk, das die Schwestern aufbauen - und eine ist immer die treibende Kraft -  steht auch als Metapher für ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte. ...weiterlesen "Wir sind doch Schwestern"

Karl Heinz Mai/Herbert Günther Wir Kinder von früher Bilder und Geschichten aus einer anderen Zeit. Die Idee zum Buch,  beeindruckt mich, außerdem habe ich die „Bilder-Geschichten“ sehr gerne gelesen und konnte mir ein Heranwachsen in der Nachkriegszeit sehr gut vorstellen.

"Wer heute erwachsen ist, hat als Kind viel über die Nachkriegszeit gehört. Darüber, wie es war, in den Trümmern zu spielen und stundenlang nach Kartoffeln anzustehen. Oder über die Spätheimkehrer. Bewegende Geschichten waren das. Nicht immer ist jetzt noch jemand da, der so schön von früher erzählen kann. Deshalb hat sich Autor Herbert Günther – passend zu den authentischen Kinderfotografien von Karl Heinz Mai – wunderschöne Geschichten ausgedacht, die den Alltag jener Zeit wieder aufleben lassen. Ein Mehrgenerationenbuch zum Eintauchen in eine spannende Zeit." (Quelle: www.buchhandel.de)

Asta Scheib Sonntag in meinem Herzen

Spitzweg wurde nach dem Tod der Mutter von seiner Tante, der Schwester der Mutter, die, die zweite Frau des Vaters wurde, erzogen. Mutter Creszenz wurde sie genannt und kümmerte sich hingebungsvoll um die Brüder Spitzweg. Ihren Mann/ehem. Schwager jedoch vermochte sie nie sonderlich zu lieben. Carl Spitzwegs Weg zum bekannten Maler schritt sehr langsam voran und seine Bilder sind von besonderen Momenten in seinem Leben geprägt. In dieser romanisierten Lebensbeschreibung werden die biografischen Hintergründe einzelner Bilder und auch die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge im Leben und Werk des Malers sehr eloquent zusammengefügt.  Sehr interessant! Kurzbeschreibung:

...weiterlesen "Carl Spitzweg"