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Eine Abenteuergeschichte - nicht nur für Jungs!

Kinderbücher sind eigentlich nicht mein Fachgebiet. Ich lese zwar ab und an gerne mal ein Kinderbuch, aber hauptsächlich beschäftige ich mich mit Literatur „Erwachsenenliteratur“. Doch dieses Buch über das ich heute schreibe, hat mich in seinen Bann gezogen. Seit meiner eigenen Kindheit – und das ist seehr lange her- habe ich nicht so eine mitreißende, spannende, berührende Abenteuergeschichte gelesen. ...weiterlesen "Die Mississippi Bande von Davide Morosinotto"

Ein Buch namens „Rosalie“  ist im Dumont Buchverlag im Spätherbst 2016 erschienen. Die Handlung spielt 1985 in der bayrischen Provinz, in Praam an der Schwarzen Laaber. Ländlicher geht es fast kaum. Eigentlich, ein kleines, unscheinbares, aber wild romantisches, katholisches Dorf mit einer verlassenen Burg.  Hier ist Konstantin aufgewachsen: seine Eltern betrieben die Dorfwirtschaft, sein Großvater war schon als Hausmeister der Burg und später als Holzhändler im Dorf ansässig, Konstantin besuchte das örtliche Gymnasium, nahm an festgesetzten Kirchenritualen teil, tanzte sich durch die Dorfdiscos und verlebte eine eher unspektakuläre Kindheit und Jugend auf dem Lande – bis er sich verliebte.

...weiterlesen "Roaslie – ein Provinz-Roman"

Katharina Hagenas neues Buch erschien im Herbst 2016 und ist für mich eine ganz besondere Lektüre. Einmal mehr, oder besser gesagt, wieder einmal, begeistert mich die Autorin mit ihrer Erzählkunst. Sprachlich und erzählerisch, ist dieses Buch ein wunderbares Geflecht aus all jenen Bestandteilen, die gute Literatur ausmachen. Der Inhalt ist schnell erzählt, den übernehme ich von der Verlagsseite Kiepenheuer & Witsch: Fünf Suchende unterwegs in der Weite Kanadas. Fünf Menschen im Wartezimmer. Wer könnten sie sein? Eine der Wartenden beobachtet die anderen und erfindet ihre Lebensgeschichten.

...weiterlesen "Das Geräusch des Lichts von Katharina Hagena"

"Es war einmal ... " So beginnt auch dieses Bilderbuch-Märchen, welches mit zauberhaften Illustrationen ausgestattet ist. Ohne Hexen, Gnome und Magie lässt die Autorin die Natur durch die kleine Biene sprechen, denn es heißt ja auch im Buch: "die Biene kennt jeder und jeder kennt die Biene" Belle ist ein Stadtmädchen, sie lebt in Paris und ist bekannt dafür, dass ihr nichts entgeht:
"Sie wusste genau, dass Monsieur Talgard seine Bäckerei jeden Morgen um 7 Uhr öffnete, Madame Babineau ihren Sonnenblumen um 8 Uhr Wasser gab und die Glocken von Sacré-Coeur eine volle Minute nach allen anderen Kirchenglocken 9 Uhr schlagen."

...weiterlesen "Die Biene, die sprechen konnte"

Eine außergewöhnliche Familie und ihre Schatten: Sprachlich einfallsreich und mit vielen Wendungen versehen, komponiert der junge Autor eine spannende und manchmal verstörende Familien-Chronik. Immer aus einer anderen Perspektive mit variationsreichen Erzählstimmungen versehen, lesen wir hier nicht nur Familien- sondern auch deutsche Geschichte.

...weiterlesen "Die unsterbliche Familie Salz von Christopher Kloeble"